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Wie sind die dateien vorzubereiten?


Die an uns übersandten Dateien werden im Hinblick auf die Technik geprüft. Wir bitten aber, die Entwürfe sachlich korrekt vorzubereiten, weil eventuelle, u.a. orthografische Fehler keine Grundlage der Reklamation bilden.

Die Dateien sind nur per E-Mail zu schicken. Wir akzeptieren keine Dateien in Form des USB-Sticks oder CDs.

Die Druckzeit der Bestellung beträgt ca. 24-48 Stunden, deshalb wird die Bestellung nach ihrer Aufgabe grundsätzlich gleich gedruckt. Es ist nicht möglich, die Arbeiten nach Einreichung der Bestellung einzustellen. Wir bitten um durchdachte Einkäufe.

Die Beachtung der nahstehenden Regeln ist erforderlich, um die Bestellung richtig auszudrucken. Wir sind imstande, viele Fehler aufzudecken und Sie rechtzeitig über die notwendigen Korrekturen zu benachrichtigen. Leider können wir einen Teil davon (z.B. hinzugefügter Text in Adobe Acrobat Professional als Kommentar und kein gedrucktes Element) nicht erkennen. Auf jeder Etappe versuchen wir, unsere Kunden bei Vorbereitung der Dateien zu unterstützen. Deshalb ermutigen wir bei jeglichen Zweifeln zum Kontakt mit unserer Grafikabteilung. In unserem gemeinsamen Interesse liegt das fehlerfreie Drucken.

Ihre Zufriedenheit ist für uns sehr wichtig. Obwohl wir uns bemühen, damit die durch uns ausgeführten Drucke immer den europäischen Normen entsprechen, kann es vorkommen, dass Ihr bisheriges Etikett aus verschiedenen Gründen in etwas anderen Farben als die, die wir bei uns erzielen, geduckt wurde. Die Ursache dafür besteht in genutzter Technologie, Farbprofil, Unterlagenart, Verwendung von zusätzlichen Veredelungen oder Regelmäßigkeit der Wartung und Kalibrierung der Druckmaschine. Es kann natürlich auch andere Gründe geben. Falls Sie auf die genaue Farbwiedergabe der bisherigen Realisierung abzielen, bitten wir, die Musterdrucke, an die wir uns anpassen, zu übersenden. Die Angleichung der Farbe ist nicht immer zu 100% möglich, aber wir tun alles, um die größte Ähnlichkeit zu erreichen. Ohne das erhaltene Muster garantieren wir nicht, dass unser Druck mit dem Druck aus einer anderen Druckerei übereinstimmt.

  • Wir nehmen Dateien im PDF-Format an. Eine Ausnahme bilden Etiketten mit der Rechtecksform, die in Form der JPG- oder TIF-Datei geschickt werden können – unsere Grafiker werden den Schnittpfad selbst anlegen.

  • In der PDF-Datei ist außer der Grafik, die in CMYK-Farben vorbereitet wird, auf derselben Lage der Schnittpfad anzulegen. Dieser ist mittels der Haarlinie in beliebiger Pantone-Farbe zu gestalten (am besten im Farbton, der mit der Grafik kontrastiert, um die visuelle Kontrolle zu erleichtern). Der Schnittpfad kann keine scharfen Kanten aufweisen. Die Ecken sind abzurunden. Der Abrundungsstrahl muss min. 1,5 mm betragen.

  • Der Arbeitshintergrund und alle Motive, die am Etikettenrand liegen, sind über den Beschnitt herauszuführen. Der Beschnitt ist auf 1,5 mm einzustellen.

  • Auflösung von Bitmaps min. 350 dpi.

  • Alle Schriften müssen in Kurven konvertiert werden (in sog. Form).

  • Kompatibilität min. PDF 1.4 (bei früheren Versionen wie 1.3 kann es zur falschen Speicherung der Durchsichtigkeiten, Schatten und Tonübergänge kommen).

  • CMYK-Farbmodell.

  • Keine eingebettete ICC-Farbprofile (die Verwendung des Profils bewirkt Abweichungen zwischen dem, was Sie auf ihrem Bildschirm sehen und dem, wie die Arbeit tatsächlich aussieht. Wir raten die Nichtverwendung von ICC-Profilen). Falls die Nutzung dieses Profils absolut notwendig ist, empfehlen wir die Beifügung des Profils Fogra39.

  • Der Entwurf wird auf der Seite zentriert.

  • Keine Durchsichtigkeitsmasken.

  • Wesentliche Entwurfselemente (z.B. Texte) sind min. um 2 mm von der Schnittkante entfernt.

  • Minimale Linienstärke: 0,12 mm (Konterfarbton 0,3 mm).

  • Durchsichtigkeiten, Schatten und Tonübergänge werden in Bitmaps geändert.

  • Keine zusätzlichen Farben, z.B. Pantone. Bei Entstehung von zusätzlichen Farben werden diese automatisch in CMYK geändert.

  • Keine Lagen. Die Aufteilung des Entwurfs in mehrere Lagen verursacht Druckfehler. Ein besonders großes Problem ist die Einstellung von Lagen als durchsichtig. Obwohl sie in der PDF-Vorschau versteckt sind, können sie auf dem Druck erscheinen. Eine Ausnahme bildet die Verwendung der SCHNITT-Lage, auf die wir den Schnittpfad des Etiketts anlegen können.

  • Keine Overprints (Ein häufiger Fehler ist die Speicherung des weißen Textes auf schwarzem Feld als Overprint. Deswegen, weil die Geräte nicht mit weißer Farbe drucken, wird die Farbe nicht geruckt, obwohl sie im PDF angezeigt werden.).

  • Keine Elemente, hinzugefügt im anderen Programm als das, aus dem das PDF stammt (z.B. Adresse hinzugefügt im PDF Acrobat Professional, als Kommentar. Es ist ein Druckelement und obwohl es im PDF angezeigt wird, befindet es sich nicht in der zum Druck vorgesehenen Lage).

  • Keine Tonübergänge niedriger als 5%. Um Streifen zu vermeiden, sind Rauschen hinzuzufügen.

  • Wegen der möglichen Entstehung von kleinen Verschiebungen während des Druckens oder Schneidens sind Rahmen um den Nutzen herum, die den Eindruck der fehlenden Zentrierung bewirken können, zu vermeiden.

  • Strichcodes sind als Vektorelemente in 100%K-Farbe (100% schwarz) vorzubereiten. In anderen Fällen kann das Problem mit Lesbarkeit der Codes durch Scanner auftreten.

  • Die Farben Ihres Entwurfs auf dem Ausdruck aus dem Bürodrucker und auf dem Bildschirm können sich im Hinblick auf die Technologie (keine Kalibrierung, Präsentation auf dem Bildschirm von Farben im RGB- und nicht CMYK-Modell) vom geduckten Produkt, das auf der kalibrierten Produktionsmaschine ausgeführt wurde, unterscheiden. Daher empfehlen wir, dass Sie zwecks Prüfung der tatsächlichen Farbgebung Probeausdrucke bestellen oder Proofs schicken, an die wir uns anpassen werden.

 

Wie sind die dateien vorzubereiten?